26. Februar 2013

Broken Crown

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Kurzbeschreibung

Das Leben geht seinen normalen und friedlichen Gang in Everton, der Hauptstadt Azriats, bis die seit Jahrhunderten bestehende Monarchie ihren einzigen Halt verliert. Der von der Bevölkerung vergötterte König Andrew der V verstirbt plötzlich und hinterlässt sein Land in Trauer und Zwiespalt.


Dieser Verlust hebt das alltägliche Leben der Einheimischen völlig aus den Angeln. Menschen beginnen spurlos von den Straßen Evertons zu verschwinden, ohne ein Anzeichen auf ihren Verbleib. Es herrscht umfassende Verzweiflung. Doch es zeichnet sich ein Lichtstreif am dunklen Horizont der Bewohner des Landes ab, als Andrews Sohn Maxwell den Thron besteigt und seine neue Aufgabe mit Enthusiasmus in Angriff nimmt.

Während die Welt beginnt ins Chaos zu stürzt, versucht Kate, die Protagonistin, ihr Leben zu meistern, das sich ebenfalls radikal ändert.

ab 12 Jahren

Fazit

In Broken Crown reisen wir nach Arizat und dort in die Hauptstadt Everton. Hier lebt Kate, die Tochter eines Schmieds. Aber sie ist nicht allein denn meist ist einer ihrer Freunde bei ihr. Irine, Robert und Maximillian sind das genaue Gegenteil von Kate, alle drei stammen aus wohlhabendem Hause, und doch ist Kate ihnen wichtig. Alles scheint in Ordnung zu sein bis der König stirbt. Sein Sohn Maxwell tritt an seine Stelle und für die vier Freunde beginnt eine abenteuerlicha aber auch beängstigende Zeit. So viel verändert sich das Kate nur bei Maximillian noch halt findet den Irina geht mit ihren Eltern wiedereinmal auf Reisen und Robert verschwindet spurlos. Was geht hier vor ist die Frage die sich die Leser stellen während die Geschichte sie immer mehr in ihren Bann zieht. Broken Crown ist der erste Teil einer Trilogie die den Leser in ihren Bann schlagen wird und ich freue mich bereits auf den zweiten teil um zu erfahren wie es mit den vier Freunden weitergeht

 Super Buch, nur zu empfehlen

19. Februar 2013

Schmetterlingspoesie Band 1

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Kurzbeschreibung

Pressestimmen:

Eigentlich ist Michael Roth, Kampfname: „Bundy“, eher bekannt als Motorradrennfahrer in der nationalen Szene und als Mitautor des Buches „Gaskrank – Geschichten aus der Kurve“.
Dass jemand Gedichte schreibt, ist an sich nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist in diesem Fall eher die Tatsache dass Bundy es schafft, dass man sich in den Gedichten wiederfindet. Jeder der in seinem Leben von Liebe, Trauer, Tod und Hoffnungslosigkeit betroffen war, findet in „Schmetterlingspoesie“ sein persönliches Gedicht und erlebt ein Stück Lebenshilfe für sich selbst.
Das ist das größte Kompliment das man einem Buch machen kann. Es lässt dich nicht allein, berührt dein Innerstes, nimmt dich an die Hand, bringt dich zum Nachdenken und macht dein „Päckchen“ ein Stück erträglicher und leichter.
Damit ist es auch wie geschaffen es Menschen zu schenken, deren Schicksal einem nicht wurscht ist.
Dass es das Buch aus dem Stand auf die Bestsellerliste “Lyrik & Gedichte” bei Amazon geschafft hat, ist dabei fast schon nebensächlich, aber durchaus erwähnenswert.
„Statt ein Leben lang im warmen Nest zu hocken und auf den Tod zu warten, sollten wir Momente rocken und in ein wahres Leben starten…“
„… wenn nur eines der 100 Gedichte in diesem Büchlein einem einzigen Menschen da draußen in einem dunklen Moment ein kleines bisschen Hoffnung schenken kann, dann hat es sich schon gelohnt, es zu schreiben.“
Hat es!!!
Da der Kinderhospizdienst Amalie in Weingarten Bundy sehr am Herzen liegt, gehen 34 Cent von jedem verkauften Buch/ebook an diese Einrichtung.
Die Gedichte sind dazu da, “benutzt” zu werden. Ihr dürft sie gerne kopieren und weitergeben, denn die Schmetterlinge sitzen ungern rum und warten.
Sie wollen fliegen~~~
Schmetterlingsgruß, Bundy ~~~

Fazit

In Schmetterlingspoesie schenkt und Michael "Bundy" Roht eine wundervolle Sammelung seiner Gedichte. 100 Gedichte zu Liebe Tod und Trauer die dem Leser ans Herz gehen und ein warmes Gefühl hinterlassen. Ich stehe immer noch unter dem Bann dieser Gedchte und weiß gar nicht so recht was ich noch schreiben soll ausser das ich sie jedem der Gedichte mag ans Herz legen möchte.
 
Super Buch, nur zu empfehlen

Das Land der sterbenden Wolken

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Kurzbeschreibung


Ein alter Krieger.
Ein junger Magier.
Ein Land, in dem alles möglich ist.
Auf den ersten Blick haben sie nichts miteinander gemein – doch die Männer sind beide nicht bereit, sich ihrem Schicksal zu ergeben: Nairod, der junge Magier, akzeptiert nicht, dass keine mächtigen Zauberkräfte in ihm schlummern, und macht sich auf die gefahrvolle Suche nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit. Raigar, ein alter Söldner, hat sein Leben lang in der Armee des Kaisers gedient – und wird von diesem nun, da Frieden herrscht, für vogelfrei erklärt. Seine Flucht führt ihn und eine wilde Horde anderer Verfolgter in das Land der sterbenden Wolken. Doch dort sind die Schrecken ohne Namen und ohne Zahl …

„Thomas Lisowsky hat eine starke Stimme, die schon bald nicht mehr aus der Phantastik wegzudenken sein wird.“ Christoph Hardebusch

Fazit

In dieser Geschichte nimmt uns Thomas Lisowsky mit auf eine tolle Reise durch ein Land voll von Magie und fantastischen Wesen.

Auf der einen Seite begleiten wir Nairod der mit seiner Fähigkeit als Bannmagier überhaupt nicht zufrieden ist und nach größerem strebt. Doch diese streben birgt gefahren von denen Nairod nichts ahnt. Begleitet wird er von Lenia die versucht ihm den rechten Weg zu weisen.
Wird es ihr gelingen?

Auf der anderen Seite begleiten wir den Söldner Raigar, des Kampfes müde und als vogelfrei erklärt versucht er arbeit zu finden. Der Kaiser jedoch hat andere Pläne und lässt seine ehemaligen Söldner jagen um sie zu töten. So ist Raigar gezwungen sich einer Gruppe von anderen verfolgten Söldnern anzuschliessen wenn er seinen Kopf behalten will
Wird es ihm gelingen seinen Kopf zu behalten und Frieden zu finden?

Das Land der sterbenden Wolken ist eine tolle Fantasygeschichte mit vielen unerwarteten Wendungen die den Leser in ihren Bann zieht und erst am ende wieder entlässt.

Super Buch, nur zu empfehlen

17. Februar 2013

Jenseits des Windes

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Kurzbeschreibung

Yel, das Reich über den Wolken, befindet sich im Umbruch. Der König der herrschenden Valanen strebt nach einer Vergrößerung seines Reiches und sendet Armeen auf Eroberungsfeldzüge in die Grenzgebiete, um den magischen, aber friedfertigen Firunen das Land zu entreißen. Leroy ist einfacher Fußsoldat und träumt von einer ruhmreichen Laufbahn beim Militär. Auf einer Mission in den Grenzlanden machen seine Kameraden und er eine skandalöse Entdeckung. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und die Ordnung im gesamten Land bricht jäh zusammen. Leroy sieht sich gezwungen, in den Kampf zu ziehen, doch das Schicksal hält eine andere, unfassbare Aufgabe für ihn bereit.
Plötzlich liegt die Zukunft Yels in seinen Händen …

Mein Fazit

In Jenseits des Windes entführt uns Nadine Kühnemann in das Land Yel, ein Land in dem Valanen und Firunen leben. Leider tun sie das nicht immer Friedlich. Die Valanen regieren zwar das Land doch nicht ohne Probleme.
Wir werden mitgenommen auf eine Reise in der wichtige Entscheidungen gefällt werden müssen, in der ein einzelner in der Lage sein wird alles zu verändern, doch dies wird eine lange beschwerliche Reise für Elane, Kjoren und Leroy. Viele unerwartete Hindernisse werden den drei Fveunden vieles abverlangen und auch ihre Loyalität auf die Probe stellen.
Für Fantasyfreunde ist diese Buch auf jedenfall ein kleines Kleinod das man gelesen haben sollte. Ich freue mich auf weitere geschichten aus Yel die es hoffentlich noch geben wird


Super Buch, nur zu empfehlen

13. Februar 2013

Komplott im Süden

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Inhalt

KOMPLOTT IM SÜDEN ist aufregende Gegenwartsliteratur aus Spanien.
Erzählt wird aus dem Leben dreier sehr unterschiedlicher Familien, deren Lebenswege sich kreuzen:
Mateu, alteingesessener Dorfbewohner mit hervorragenden Kontakten zur Gemeinde, gefolgt von seinem Sohn Joan, einem Bauunternehmer. Anna und Wolfgang, junge deutsche Immigranten, die ein Gästehaus auf der Insel eröffnen wollen. Und schließlich Luis, Sprößling zweier Barbesitzer und unangepasster Aussenseiter.
Wie die abgeschlossene Lage des Dorfes und die archaischen Strukturen auf das Leben der Einzelnen wirken, wie der Komplott aufgebaut wird und fast zu einem Mord führt, das erfahren Sie in diesem sinnlichen und authentischen Debütroman.

Auszug:
Noch immer hallten die resignierten Worte ihrer Tochter in ihr nach:
„Ich glaube nichts mehr. Ich habe mein gesamtes Vertrauen, das ich einmal für die Welt besaß, verloren. Am schlimmsten aber ist, wenn man sich nicht wehren kann, weil hoch bezahlte Leute nicht ihrer Pflicht nachkommen, wenn einem keiner zuhört und dein Gegner immer wieder auf dich eintritt, dich fertig macht, dir die Luft zum Atmen nimmt, dann, ja, in diesem Fall von psychischem Terror kann ich verstehen, wenn man sich rächen will. Wenn die Instanzen, die eine Demokratie tragen, nicht mehr funktionieren, was dann, Mama, was dann?“


Mein Fazit

Bei Komplott im Süden handelt es sich um eine vielschichtige Geschichte. Auf der einen Seite haben wir das landestypische Leben in kleinen Dörfern, dann haben wir das Dorf aus der Sicht der deutschen Einwanderer und zu guter letzt die Sicht der Großstädter.
Es st eine fesselnde Geschichte die mich jedoch mit ihren Ortswechseln auch mal verwirrte. Dennoch gefie mir das man in die Geheimnisse der Örtlickeit als auch in die landestypische Rechtssprechung eingeführt wurde. Als Leser verfolgt man ungläubig den Geschenissen und fragt sich oftmals wie so etwas sein kann. Der Scheibstil ist flüssig und leicht verständlich

Klasse Buch

8. Februar 2013

Der kleine Japaner


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Inhaltsangabe


Die Tücken des japanischen Alltags sind für Ausländer unzählig. Diese Erfahrung musste auch Martin Niessen machen, als er nach der Erdbebenkatastrophe des 11. März 2011 als Korrespondent des ZDF nach Japan kam. Selten politisch korrekt, oft ironisch, manchmal sarkastisch, aber nie ohne Sympathie für die Menschen beschreibt er, was ihm dort im Lauf von insgesamt vierzehn Monaten widerfährt. Dem Buch zugrunde liegt ein wöchentlicher Blog, in dem der Autor während seines Aufenthalts aus seinem Alltag in dem vor allem durch die atomare Katastrophe von Fukushima verunsicherten Land erzählte.


Mein Fazit

In dem Buch "Der kleine Japaner" erzählt uns Martin Niessen über seine Erfahrungen als Auslandskorrespondent nach der Dreifach-Katastrophe 2011 in Japan. Mit sehr viel Humor beschreibt er dort alltägliche Begebenheiten aus dem Land der aufegehenden Sonne. Egal ob Mode, Essen oder blaue Plastikelefanten als Baustellenabsperrungen, er zeigt mit Humor und auch ein wenig Sarkasmus die Kuriositäten diese schönen Landes. Man bekommt einen schönen Einblick in die Lebensweise. Aber auch vor den Problemen diese Landes macht Martin Niessen nicht halt. Er zeigt uns eine ungeschönte Seite dieses tollen Landes aber nicht ohne eine gesunde Portion Sarkasmus.
Und doch lernt man zwischen vielen Lachern jede Menge, sowohl über das Land als auch über die Menschen und die Kultur.
Mir persöhnlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich hoffe das wir noch viele Geschichten von Martin Niessen in der Zukunft werden lesen können.

Super Buch, nur zu empfehlen

2. Mai 2012

Autoreninterview mit Birgit Kluger

Birgit Kluger
Wollten Sie schon immer Autor/in werden?
Schon immer ist ein langer Zeitraum, aber seit ich etwa dreizehn Jahre alt war, stand für mich fest, dass ich einmal Bücher schreiben will.

Gab es eine Art Auslöser der Sie zum schreiben gebracht hat?
Ich habe früh mit dem Lesen angefangen und Bücher geradezu verschlungen, dadurch entstand in mir der Wunsch selbst Geschichten zu schreiben, die den Leser in eine andere Welt entführen.

Haben Sie einen Autoren als Vorbild?
Eigentlich nicht. Ich bin kein Mensch, der Vorbildern nacheifert, aber manchmal wünsche ich so schreiben zu können wie J. K. Rowling. Rowling schafft es eine Phantasiewelt zu kreiren und zu beschreiben, die man beim Lesen vor sich sieht. In der man sich verlieren kann. Ich liebe solche Bücher.

Was sind Ihre Lieblingsbücher?
Es ist wahrscheinlich keine Überraschung, dass ich Harry Potter mag oder auch die Bücher von Sophie Kinzella. Die Spellman Files oder die Stephanie Plum Serie gehören auch zu meinen Favoriten.

Welches Genre bevorzugen Sie als Leser?
Man sieht es ja schon an meinen Lieblingsbüchern, ich lese Querbeet. Im Moment am liebsten Fantasy, Frauenromane oder eher amüsante Mysteriebücher wie Janet Evanovich oder Lisa Lutz sie schreiben.

Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Alles von Adele und Bruno Mars.

Haben Sie eine Art Ritual beim schreiben?
Nein. Oder vielleicht doch, denn meist schiebe ich es eine Weile vor mir her, schleiche um den Schreibtisch herum, wie die Katze um den heißen Brei und irgendwann fange ich endlich an.

Gab es bei Ihnen jemals Schreibblockaden und wenn ja was machen sie dagegen?
Ja, es gibt sie. Ich mache im Grunde nichts dagegen, irgendwann geht die Blockade von selbst weg. Vor allem dann, wenn ich sie ignoriere und kein großes Getue darum mache.

Woher nehmen sie die Ideen zu ihren Büchern?
Die kommen einfach zu mir. Auch wenn das seltsam anhört, aber ich setze mich nicht hin und denke darüber nach was ich als nächstes schreiben könnte. So eine Idee kommt aus dem Blauen heraus und ich „fange“ sie ein indem ich sie aufschreibe.

Ist eine Fortsetzung geplant?
Nur bei einem meiner Bücher: der Dämonenblutserie, diese Reihe habe ich so konzipiert, dass alle zwei Monate die nächste Folge erscheint. Geplant sind insgesamt fünf Folgen, jedes ebook hat ca. 50 Druckseiten.

Schreiben Sie Hauptberuflich oder als Hobby nebenbei?
Beides. Von meinen Romanen kann ich bisher noch nicht leben, aber hauptberuflich schreibe ich Fachartikel und Marktstudien.

War es scher einen Verlag zu finden?
JA!!! Vor zwanzig Jahren schrieb ich meinen ersten Roman. Erst letztes Jahr wurde eines meiner Bücher veröffentlicht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht während der ganzen Zeit geschrieben und Verlage gesucht habe. Das normale Leben hat oft mehrere Jahre beansprucht in denen ich keinen Roman geschrieben habe.

Beschreiben Sie sich selber in 3-4 Sätzen
Ich bin ein eher introvertierter Mensch und genieße es durchaus mal alleine zu sein und meinen Gedanken nachzuhängen. Gleichzeitig bin ich auch ziemlich dickköpfig, was sehr hilfreich ist, wenn einen Verlag sucht.

Was würden Sie als ihre herausstechenste Charaktereigenschaft sehen?
Dickköpfigkeit, sonst hätte ich es niemals zu einer Veröffentlichung gebracht 

Wo würden Sie am liebsten Leben und warum?
Am liebsten auf Mallorca. Ich habe dort mit meiner Familie bereits ein Jahr gelebt und es war bisher unser schönster Wohnort. Und das obwohl wir auch auf den Seychellen eineinhalb Jahre verbrachten. Mallorca bietet mir alles was ich liebe: Sonne, Meer, wundervolle Natur, ist aber trotzdem nah genug an Deutschland, so dass die Verwandtschaft nicht allzu weit weg ist und jede Menge Einkaufsmöglichkeiten und Cafes.

Welchen Rat haben Sie für jemanden der selber schreiben möchte?
Durchhalten. Ein gutes Buch zu schreiben ist schwierig. Einen Verlag zu finden noch schwieriger.

Wenn sie einen Tag in der Rolle irgendeiner Figur verbringen könnten welche wäre das?
Ganz ehrlich, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Ich bin gerne der Mensch, der ich bin und möchte nicht tauschen.

Was Für ein Gefühl ist es das eigene Buch in Händen zu halten?
Darauf warte ich noch. Meine erste Veröffentlichung „Schau ihr in die Augen“ über Droemer Knaur war ein ebook. Der Roman wird jetzt gerade als Hörbuch produziert. Jetzt hoffe ich natürlich noch auf eine Printausgabe.

Was erwarten sie von ihrer Zukunft als Autor/in
Im Grunde das, was in der Frage zuvor angesprochen wurde: mein eigenes Buch in den Händen zu halten

30. März 2012

Die Bürde des Blutes


Inhaltsangabe
Der Fliegenmann Inspector Cass Jones hat es gleich mit mehreren spektakulären Mordfällen zu tun. Zum einen erschüttert eine mysteriöse Mordserie London. Der Täter hinterlässt Botschaften auf den Körpern seiner Opfer. Zum zweiten sind zwei Schuljungen offenbar in eine Schießerei zwischen rivalisierenden Banden der Londoner Drogenmafia geraten. Und dann hat auch noch Cass’ jüngerer Bruder Selbstmord begangen. Es verdichten sich die Anzeichen, dass alle Todesfälle miteinander zusammenhängen. Die Spur führt zu einem transnationalen Finanzkonsortium, das einfach>Die Bank< heißt und die schwächelnden Staate nach den Wirren der Finanzkrise gestützt hat. Die Ermittlungen führen Cass Jones nicht nur ins labyrinthische Innere der Bank, sondern auch tief in seine eigene Vergangenheit …

Mein Fazit
Wir begleiten Cass Jones in eine Welt die sich sehr von unserer unterscheidet. Die Wirtschaft ist nahezu zusammengebrochen, so gut wie alles wird von DIE BANK kontrolliert. In diesem Chaos, in dem keiner mehr weiss wer Gut und wer Böse ist, jagd Cass einen Serienmörder dessen einzige Hinweise Fliegeneier und eine Botschaft sind. Doch dahinter steckt etwas grösseres denn irgendjemand versucht Cass den Tod seines Bruders und dessen Familie in die Schuhe zu schieben. Cas ist gezwungen in einer Welt aus Lügen, Intriegen und Verbrechen zu ermitteln und kann niemandem mher Vertrauen. Was steckt dahinter? Was hat DIE BANK damit zu tun?
Sahra Pinborough jagd einem mit diesem Buch wohlige Schauer über den Rücken

 Super Buch, nur zu empfehlen

27. März 2012

Autoreninterview mit Ilka Köhler





Wollten Sie schon immer Autorin werden?
Wenn ich so zurückblicke, war der Wunsch schon immer da.
Geschrieben habe ich bereits in meiner Grundschulzeit. Ich habe sogar noch mein erstes angefangenes Buch, da war ich in der 3. Klasse. Es ist total lustig, das jetzt in den Händen zu halten und zu lesen.
Später habe ich viele Gedichte und Zeitungsartikel geschrieben und mir dadurch beim Abitur so manche Mark verdient. Doch studiert habe ich etwas völlig anderes und bin dann erst später wieder zum Schreiben gekommen.

Gab es eine Art Auslöser der Sie zum Schreiben gebracht hat?
Ja, ich habe zu diesem Zeitpunkt in einer Schule für Menschen mit geistiger Behinderung die Snoezel AG (Wahrnehmung und Entspannung) geleitet und war auf der Suche nach passenden Beschäftigungseinheiten. Da mir bei den Fantasiereisen der Alltagsbezug fehlte und einige Entspannungsgeschichten eher aufregend als entspannend wirkten, habe ich schließlich begonnen, eigene Geschichten zu schreiben.

Haben Sie einen Autor als Vorbild?
Ich bewundere Autoren, denen es gelingt, dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, also Autoren, die ihre Mitmenschen im Herzen berühren können.

Was sind Ihre Lieblingsbücher?
Das wechselt natürlich, es gibt so viele fantastische Bücher. Meine aktuellen Favoriten sind „Der Pilot“ von Richard Bach und „Warum lacht Gott“ von Deepak Chopra.

Welches Genre bevorzugen Sie als Leser?
Romane, Sachbücher und natürlich Kinder- und Jugendbücher . Ein gutes Buch muss mich angenehm unterhalten und/oder Wissen vermitteln. Außerdem sollte es gut ausgehen, sonst hinterlässt es bei mir einen schalen Beigeschmack.

Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Das ist sehr situationsabhängig. Manchmal genieße ich eher ruhige Töne und ein anderes Mal darf es auch gerne etwas Beat-lastiger sein.

Haben Sie eine Art Ritual beim Schreiben?
Nein, aber ich liebe es sehr, in ruhiger Atmosphäre zu schreiben, sonst verliere ich nämlich ständig den Faden.

Gab es bei Ihnen jemals Schreibblockaden und wenn ja was machen Sie dagegen?
Nein, da ich an mehreren Projekten gleichzeitig schreibe, arbeite ich dort weiter, wofür gerade die besten Ideen fließen. Ich wünschte hingegen ich hätte mehr Zeit, um meine vielen Ideen auch in Worte zu fassen.

Woher nehmen Sie die Ideen zu Ihren Büchern?
Häufig habe ich plötzlich eine Idee im Kopf. Vom Anfang, oder von einer Situation, die sich ergeben könnte. Wenn ich mich dann hinsetze und schreibe, so ist es für mich selbst total spannend, weil ich meistens auch noch nicht weiß, wie die Geschichte ausgehen wird.

Ist eine Fortsetzung geplant?
Vielleicht nicht direkt eine Fortsetzung zu der Wahrnehmungs-Reihe, aber weitere Projekte sind bereits in Arbeit. Im Mai wird z.B. die nächste Geschichte von mir erscheinen. Dieses Mal mit einem dazugehörigen Projekt zur Förderung des Sozialverhaltens. Und die Entspannungsgeschichten soll es zum Herbst auch als Hörbuch geben.

Schreiben Sie Hauptberuflich oder als Hobby nebenbei?
Ich würde eher sagen. Ich habe zwei Berufe parallel, denn ich verbringe mit dem Schreiben ebensoviel Zeit, wie ich bei  meinen anderen Beruf. Mein zweiter Beruf ist Lehrerin. Das macht mir viel Spaß und von den Kindern bekomme ich immer wieder Anregungen und positives Feedback. So lässt sich auch die große Praxisnähe meiner Bücher erklären.

War es schwer einen Verlag zu finden?
Ich hatte wirklich enormes Glück und bin mit meinem Konzept der alltagsbezogenen Entspannungsgeschichten bei den Verlagen offene Türen eingelaufen. So konnte ich mir schließlich aus mehreren Angeboten einen Verlag aussuchen.

Beschreiben Sie sich selber in 3-4 Sätzen!
Ich bin wissbegierig, aufgeschlossen und authentisch. Besonders wichtig sind mir ein harmonisches Miteinander und eine liebevolle Umgebung. Wegen meiner einfühlsamen Art setze ich mich auch immer wieder für Bedürftige ein.

Was würden Sie als Ihre herausstechendste Charaktereigenschaft sehen?
Toleranz

Wo würden Sie am liebsten Leben und warum?
Ich fühle mich sehr wohl in meiner Heimat, doch wenn ich frei wählen könnte, so wäre es ganz sicher ein Ort mit reichlich Sonnenschein und Wärme.

Welchen Rat haben Sie für jemanden der selber schreiben möchte?
Schreiben Sie aus Ihrem Herzen. Wenn Sie wirklich mit Ihrem Gefühl dabei sind, dann ist das in Ihren Texten zu spüren. Nur so können Sie sicher sein, die Menschen auch wirklich zu berühren.

Wenn Sie einen Tag in der Rolle irgendeiner Figur verbringen könnten, welche wäre das?
Amor, der ist zwar männlich, aber es würde sicher Spaß machen, einen ganzen Tag lang Liebe auf der Erde zu verbreiten.

Was für ein Gefühl ist es, das eigene Buch in Händen zu halten?
Es ist jedes Mal total schön.

Was erwarten Sie von Ihrer Zukunft als Autorin?
Ich hoffe, ich kann den Lesern und Vorlesern mit meinen Büchern Freude bereiten. Ich erwarte weitere spannende Projekte, bei denen ich selbst immer weiter dazulernen kann und ich wünsche mir, die Freude am Schreiben zu behalten.
  


Autoreninterview mit Sabine Leipert

Wollten Sie schon immer Autor/in werden?
Nein, sehr lange wollte ich Regisseurin werden, Filme machen, was aber letztendlich auch mit Geschichten erzählen zu tun hat. Dieses Ziel habe ich sogar recht lange verfolgt, nach dem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft arbeitete ich ein paar Jahre als Regieassistentin am Set für Fernsehserien und –filme. Bis zur Regie kam es aber nicht, außer bei einigen Kurzfilmen.

Gab es eine Art Auslöser der Sie zum schreiben gebracht hat?
Schon während des Studiums und parallel zu der Arbeit am Set habe ich mich zunächst auch mit dem Drehbuchschreiben beschäftigt, einige Drehbuchkurse belegt und schließlich ein erstes Drehbuch verfasst. Da ist dann der Funke übergesprungen. Plötzlich wurde mir klar, dass das Schreiben mein eigentliches Ding ist, dass mich das sehr ausfüllt und mir unheimlichen Spaß macht. Neben dem ersten Drehbuch entstand dann auch gleich der erste Roman  

Haben Sie einen Autoren als Vorbild?
Nicht wirklich, ich könnte mehrere Namen, eher sogar eine Richtung nennen, die ich mir zum Vorbild nehme. Das sind die neueren englischen Autoren, wie z.B. Ian McEwan, Julian Barnes, Nick Hornby, David Lodge, Graham Swift. Was ich an ihrer Literatur mag, ist das scheinbar problemlose Verweben von unterhaltsamer Schreibe mit tiefgründigen Themen, die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. 
 
Was sind Ihre Lieblingsbücher?
Viele und es kommen immer mehr dazu ;-) „Abbitte“ von Ian McEwan halte ich für ein Meisterwerk und es zählt definitiv zu meinen ganz großen Favoriten. Ich liebe vor allem die englische Literatur, Jane Austen und E.M. Forster z.B. (Emma und Zimmer mit Aussicht waren lange Zeit meine Lieblingsbücher). Von den aktuelleren Romanen kann ich „Gut gegen Nordwind“, „Alle sieben Wellen“ und „Zwei an einem Tag“ zu meinen Lieblingsbüchern zählen. Und die Liste wird wohl auch weiterhin wachsen…

Welches Genre bevorzugen Sie als Leser?
Ich tue mich immer schwer mit Genres, da ich z.B. nicht wüsste, in welches Genre man die oben genannten Bücher einordnen soll. Liebesromane mit Anspruch? Gesellschaftsromane? Gegenwartsliteratur? Entwicklungsromane, Coming of Age Geschichten, postmoderne Romane. Das alles sind Genres, die mich interessieren, und ich versuche mich gerade an den ersten Krimis.

Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Ich höre sehr gerne und sehr viel Musik, auch beim Schreiben und während es früher Grunge und Hardrock war, sind es jetzt auch andere Sachen, etwas Indie und Rock muss aber dabei sein. Aktuell höre ich gerne Muse, die Cardigans, Snow Patrol, Mando Diao, auch Adeles Album gefällt mir oder mal Sunrise Avenue, Milow von den neueren mainstreamigeren Sachen.…Wenn ich genau darüber nachdenke, hat meine Neugier schon früher vor nichts Halt gemacht, ich kann fast jeden Beatles-Song mitsingen, ebenso Bruce Springsteen, Cat Stevens, U2, Gott, es würde zu lange dauern, alles aufzuzählen, aber ich kaufe mir ständig neue und alte Alben und so oft es geht Musik.

Haben Sie eine Art Ritual beim schreiben?
Ich weiß nicht, ob man es schon als Ritual bezeichnen könnte, aber ich mache mir erstmal eine Thermoskanne voll Tee, lege dann oft eine CD ein, von der ich glaube, dass sie mich bei der speziellen Stelle im Buch oder Drehbuch, an der ich gerade arbeite, inspirieren könnte und fange dann einfach an.

Gab es bei Ihnen jemals Schreibblockaden und wenn ja was machen sie dagegen?
Überraschenderweise noch nie, und ich glaube auch nicht, dass mich jemals die Angst vor dem weißen Blatt befallen wird, weil in meinem Kopf soviele Ideen miteinander darum konkurrieren, als erste aufs Papier gebracht zu werden und ich mangels Zeit mir angewöhnt habe, einfach zu schreiben. Eher kommt es mal vor, dass ich beim Schreiben nicht ganz glücklich darüber bin, was ich gerade schreibe, aber das lässt sich dann meistens überarbeiten.

Woher nehmen sie die Ideen zu ihren Büchern?
Aus dem Leben, eigentlich, und eher selten meinem eigenen. Ich beobachte einfach sehr gerne, höre zu, wenn andere erzählen. Dazu gibt es bestimmte Themen, die mich einfach beschäftigen, Liebe und Beziehungen jeglicher Art gehören dazu, und die so viel Stoff bieten, dass ich sie in meinen Romanen gerne in verschiedenen Richtungen auslote. Außerdem lese ich regelmäßig die Tageszeitung, besonders die kleineren, scheinbar unspektakulären Meldungen, aus denen man aber oft ein menschliches Drama erschließen kann.
Ist eine Fortsetzung geplant?
Mit „Seitenwechsel“ ist die Trilogie um Karina Schneider erstmal abgeschlossen. Ob es von meinem nächsten Roman eine Fortsetzung geben wird, hängt vermutlich davon ab, wie gut er ankommt. Grundsätzlich leben die Figuren in meinem Kopf auch nach Beendigung eines Romans weiter und Material für Fortsetzungen ist daher auf jeden Fall da – selbst für Karina ;-).

Schreiben Sie Hauptberuflich oder als Hobby nebenbei?
Hauptberuflich schreibe ich Drehbücher, insofern verdiene ich schon mit Schreiben mein Geld. Das Romanschreiben betrachte ich zwar nicht als Hobby, ich würde sagen, ich betreibe es auch recht „professionell“, kann aber (noch) nicht davon leben.

War es scher einen Verlag zu finden?
Als ich es mit meinem ersten Manuskript ohne Ahnung vom Buchgeschäft und recht naiv auf gut Glück versucht habe, war es schwer – ich hab das Manuskript in der Form nicht verkaufen können und bekam viele Standardabsagen. Mit meinem zweiten Manuskript suchte ich mir stattdessen eine Literaturagentur, eben weil mir klar war, dass ich es allein nicht schaffen würde. Dann ging es überraschend schnell und einfach. Gleich die erste Agentur nahm meine Manuskripte an, wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Und einige Zeit nach der nächsten Buchmesse gab es mehrere interessierte Verlage und schließlich konnte ich sogar noch mein erstes in der Zwischenzeit stark überarbeitetes Manuskript verkaufen.

Beschreiben Sie sich selber in 3–4 Sätzen
Ui, das ist schwer. Ich bin sehr ehrgeizig, wenn ich ein bestimmtes Ziel habe, verfolge ich es auch sehr hartnäckig, bis ich es erreicht habe. Damit mache ich es mir und meiner Umwelt wohl nicht immer leicht, denn leider bin ich auch sehr ungeduldig, obwohl ich dagegen ankämpfe, mal mehr mal weniger erfolgreich. Und ich brauche Abwechslung im Leben, Monotonie langweilt mich, deswegen bin ich froh, dass ich über meine Roman- und Drehbuchfiguren quasi mehrere Leben parallel erleben kann ;-)

Was würden Sie als ihre herausstechenste Charaktereigenschaft sehen?
Empathie vielleicht, ich glaube, ich kann mich gut in andere Menschen hineindenken, in ihre Gefühle, was mir auch beim Schreiben hilft

Wo würden Sie am liebsten Leben und warum?
Oh, man will ja immer am Meer oder in den Bergen oder in der Sonne oder einfach nur in einem anderen Land leben, aber ich lebe am liebsten hier, mitten in Köln, in unserem kleinen alten Haus mit Gärtchen. Hier fühle ich mich zuhause.

Welchen Rat haben Sie für jemanden der selber schreiben möchte?
Eigentlich den klassischen, viel schreiben und lesen. Das Schreiben, wenn man es ernsthaft betreiben will, wie eine Art Handwerk betrachten, in dem man erst mit viel Übung gut wird. Jeden Tag schreiben ist meiner Ansicht nach der beste Weg. Man lernt immer was dazu.
Wenn sie einen Tag in der Rolle irgendeiner Figur verbringen könnten welche wäre das?
Ui, noch so eine gute, aber schwere Frage: Hm, auf jeden Fall ein Mann, nur um zu sehen, wie das ist. Einer von der Sorte, harte Schale, weicher Kern. Superman vielleicht, denn fliegen würde ich auch gerne können … und unverwundbar sein ;-)

Was Für ein Gefühl ist es das eigene Buch in Händen zu halten?
Beim ersten Buch ein total unwirkliches. Ich habe mich gar nicht getraut, hineinzuschauen, weil ich Angst vor meinen eigenen Sätzen hatte und kaum glauben wollte, dass das jetzt ganz viele lesen können. Aber auch ein tolles Gefühl, auf jeden Fall.
Was erwarten sie von ihrer Zukunft als Autor/in
Einen Bestseller ;-) Und die Möglichkeit, noch viele Geschichten erzählen und auch veröffentlichen zu können, die mir am Herzen liegen. 


Das Schwein unter den Fischen


Inhaltsangabe
Nirgends schmeckt das Zwiebelmett so gut wie bei Reiner Fehrmann. Nach dem Tod seiner geizigen Mutter erfüllt er sich den Traum vom eigenen Imbiss. Gemeinsam mit seiner großen Liebe Ramona, Tankstellenpächtertochter und passionierte Bauchtänzerin, eröffnet er seine eigene Mett- und Frittenbude. Das ist das Umfeld, in dem Celestine, genannt Stine, aufwächst. Ihre Mutter, ein ehemaliges Au-pair-Mädchen aus Frankreich, machte sich kurz nach der Geburt aus dem Staub und ließ Stine bei ihrem Vater im hanseatischen Unterklassen-Milieu zurück. Stine liebt ihren Vater. Doch sie ist klüger und gesitteter als ihre durchgeknallte Familie und will nicht im Imbiss versauern. Und so beginnt sie nach Möglichkeiten zu suchen, ein Leben unabhängig von ihren schrägen Angehörigen zu führen.

Mein Fazit
Mit Das Schwein unter den Fischen haben wir hier ein Buch das einen Ausschnitt aus dem Leben von Stine zeigt. Stine hat grade ihr Abi in der Tasche aber konkret keine ahnung was aus ihr werden soll. Sie Arbeitet bei ihren Vater im Imbiss und sieht die wege nicht die ihr ein bestandenes Abi liefern. Erst eine Naturkatastrophe im alljährlichan Campingurlaub der Familie und zuvor der Kontakt zu Lilli und Heinrich scheinen etwas zu bewirken doch. Leider habe ich das Buch als trocken und die Charakere als zu flach empfunden. Stine kam letargisch und unemotional rüber. Es fehlte die tiefe.
Ich fand es sehr schade denn die Geschiechte selbst hat soviel mehr zu bieten.

Gutes Buch

25. März 2012

Elefanten sieht man nicht


Inhaltsangabe 
"Max atmete ruhig und gleichmäßig, nur manchmal schnarchte er leise. Julia hatte sich zusammengerollt, aber nicht so, als hätte sie Angst, eher, als hätte sie nichts mehr zu befürchten, weil draußen jemand Wache hält. Und auf einmal kam mir der Gedanke, dass man Menschen beschützen kann. Ich drehte mich um und schlich zur Tür. Ich hörte den Gesang der Amseln und ein Autohupen in der Ferne, und ich hörte mein schlagendes Herz. Ich schloss die Tür. Drehte den Schlüssel zweimal herum. Und dann rannte ich." Irgendetwas ist seltsam an Julia und Max, das findet Mascha von der ersten Sekunde an. Und dann sieht sie, dass Julia überall blaue Flecke hat, richtig große. Als Mascha schließlich eines Tages auf der Suche nach den beiden vom Garten aus einen Blick in ihr Haus erhascht, ist ihr klar: Sie muss ihnen irgendwie helfen. Aber wie, wenn keiner der Erwachsenen ihr zuhören will? Mascha hat eine verhängnisvolle Idee - aber manchmal ist es besser, etwas Falsches zu tun, als gar nichts.

Mein Fazit
"Elefanten sieht man nicht " ist ein sehr interessantes aber auch emotional aufwühlendes Buch. Man begleitet Mascha die die Sommerferien so wie man sie kaum selber erleben wird. Es öffnet bewusst die Augen dafür wie gefährlich es werden kann immer nur wegzuschauen statt hinzusehen und zu reagieren. Susan Kreller hat es geschafft eine Balance zwischen der Realität und den Erlebnissen von Mascha, Julia und Max hinzubekommen die vergessen lässt das es nicht grade geschieht. In einer Zeit in der Zivilcourage immer seltener wird zeigt es Missstände in der Geselschaft auf.

Klasse Buch

21. März 2012

Autoreninterview mit Rainer Stenzenberger






Wollten Sie schon immer Autor/in werden?
In jungen Jahren wollte ich etwas mit sehr viel mehr Action machen – Pilot bei der Luftwaffe oder ähnliches. Das lag vermutlich an meinem Hang zu Sport und Abenteuer. Andererseits habe ich schon seit der Schulzeit viel geschrieben, konnte mir aber wohl nie vorstellen, das einmal zum Beruf zu machen.
Gab es eine Art Auslöser der Sie zum schreiben gebracht hat?
Als ich damals für die Schülerzeitung im Gegensatz zu meinen Redakteurskollegen nichts politisches, sondern immer nur lustiges schrieb, merkte ich, welchen Spaß mir das bereitet. Mir und anderen. Vielleicht war das die Initialzündung.

Haben Sie einen Autoren als Vorbild?
Ein Vorbild, dem ich nacheifern möchte, habe ich nicht, aber einige Autoren haben mich sehr beeinflusst. Dazu gehören Raymond Chandler, Philip Kerr und Douglas Adams. Charlie Huston und Simon Kernick.

Was sind Ihre Lieblingsbücher?
Oft genau das, was ich zuletzt las. Was mich über längere Zeiträume sehr beeindruckt hat? "Garp" von John Irving, "Betty Blue" von Philippe Dijan und "Onkel Toms Hütte Berlin" von Pierre Frei. "Death by Hollywood" von Steve Bochco und zuletzt "Payback" von Simon Kernick sowie "Der Prügelknabe" von Charlie Huston. Und die komplette Bernie Gunther Reihe von Philip Kerr.

Welches Genre bevorzugen Sie als Leser?
Krimis – aber mich interessieren vor allem interessante Typen und der kraftvolle oder lässige Stil eines Buches. Dann darf es auch Urban Fantasy, Science-Fiction oder was Humoriges sein.

Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Rammstein und Limp Bizkit höre ich besonders gern. Johnny Cash darf es aber auch sein.

Haben Sie eine Art Ritual beim schreiben?
Ich mag es dabei dunkel und schreibe dann meist mit Musik, die zur jeweiligen Stimmung passt. Aber ein spezielles Ritual gibt es nicht.

Gab es bei Ihnen jemals Schreibblockaden und wenn ja was machen sie dagegen?
Wer kennt das nicht? Dann gehe ich den Dingen nach, die mir Spaß machen. Ins Café, Filme anschauen, durch Berlin kreuzen, sowas.

Woher nehmen sie die Ideen zu ihren Büchern?
In Berlin bietet die Stadt mit ihren skurrilen und liebenswerten Typen sehr viel Stoff für meine Figuren. Und damit ist die Hälfte schon geschafft.

Ist eine Fortsetzung geplant?
Auf jeden Fall. BERLIN WERWOLF ist als Reihe geplant.

Schreiben Sie Hauptberuflich oder als Hobby nebenbei?
Schreiben ist mein Beruf, allerdings nicht nur Romane – was schön wäre.

War es schwer einen Verlag zu finden?
Ein klares Ja. Allerdings war die Geschichte ursprünglich noch nicht so ausgereift wie heute. Der be.bra Verlag, der letztlich mich fand, hat das Potenzial erfreulicherweise erkannt und die Geschichte gemeinsam mit mir verbessert.

Beschreiben Sie sich selber in 3–4 Sätzen
Da reicht sogar einer: Einfach ein Kerl, der Spaß am Leben und seinen Genüssen hat.

Was würden Sie als ihre herausstechenste Charaktereigenschaft sehen?
Begeisterungsfähigkeit.

Wo würden Sie am liebsten Leben und warum?
Ich liebe Großstädte und lebe sehr gerne in Berlin, da kommt für mich nicht mehr viel darüber. Vielleicht eines: Kalifornien. Da bin ich dann nicht mehr so furchtbar wählerisch, ob in Los Angeles, San Francisco oder Big Sur. Warum? Viel Sonne, ein entspanntes Lebensgefühl, eine Affinität zum American Way of Life und fantastische Natur vor der Tür.

Welchen Rat haben Sie für jemanden der selber schreiben möchte?
Übung und Disziplin sind zwei wichtige Elemente neben der Kreativität. Ständig schreiben, immer wieder. Die Stoffe nicht zu lange liegen lassen, sondern sie zu Ende bringen.

Wenn sie einen Tag in der Rolle irgendeiner Figur verbringen könnten welche wäre das?
Arthur Dent in "Per Anhalter durch die Galaxis". Ein irrer Trip!

Was Für ein Gefühl ist es das eigene Buch in Händen zu halten?
Mein Baby! Und ich muss ihm nicht mal einen Klaps geben.

Was erwarten sie von ihrer Zukunft als Autor/in
Ich würde weniger die Erwartung formulieren, als den Wunsch: Möglichst viele glückliche Leser, damit ich mir endlich die Villa in Kalifornien (siehe oben) leisten kann!


Autoreninterview mit Sophie R. Nikolay


Wollten Sie schon immer Autor/in werden?
Nein. Ganz gewiss nicht. Meine Aufsätze zu Schulzeiten waren eher naja …

Gab es eine Art Auslöser, der Sie zum Schreiben gebracht hat?
Ja, den gab es tatsächlich. Das Buch Racheengel aus der Reihe Bruderschaft der Black Dagger. Ich schlug es am Ende zu und fand den Ausgang nicht so berauschend. So setzte ich mich hin, und probierte aus, ob ich auch schreiben kann.

Haben Sie einen Autoren als Vorbild?
Eigentlich sogar zwei. Beide sind für mich mit ihrer Art zu schreiben faszinierend. Stephen King und J.R.Ward.

Was sind Ihre Lieblingsbücher?
Allgemein Fantasy. Ich bin, wie meine Vorbilder zeigen, bekennender Fan der Stephen King Bücher, insbesondere die Reihe vom Dunklen Turm. Die Bruderschaft der Black Dagger ist auch eine Serie, die mich als Leserin gefangen hält.

Welches Genre bevorzugen Sie als Leser?
Fantasy. Aber auch Belletristik, die von den irrwitzigsten Dingen des Alltags berichtet.

Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Quer Beet. Was so an populären Hits im Radio läuft. Das kommt auch auf die Stimmung an. Hip Hop oder amerikanischen Rap bei der Hausarbeit. Lieder der Band Pur, wenn ich es ruhiger mag (und Texte- die wirklich gut sind!). Dann noch Rosenstolz und Pink, auch wenn diese Musikrichtungen alle so grundverschieden sind.

Haben Sie eine Art Ritual beim Schreiben?
Nein. Ich schreibe, wann immer ich Zeit dazu habe. Auch zwischen Tür und Angel, wenn mir gerade etwas in den Sinn gekommen ist, wie die aktuelle Szene sich weiterentwickelt. Als Ritual könnte man vielleicht die Tatsache bezeichnen, dass ich ausschließlich an einem Laptop schreibe. Eine normale Tastatur erscheint mir persönlich zu unhandlich.

Gab es bei Ihnen jemals Schreibblockaden und wenn ja, was machen sie dagegen?
Eine richtige Blockade hatte ich noch nicht. Allerdings gibt es Szenen oder Stellen einer Geschichte, an der ich hängen bleibe und einfach keinen Weg finde, weiterzukommen. Dann lasse ich es ruhen. Lese, oder setze mich an eine Kurzgeschichte – irgendetwas. Die „Problemstelle“ bleibt im Kopf und wird immer wieder durchgespielt bis ich einen Anhaltpunkt habe, in welche Richtung es weitergeht.

Woher nehmen sie die Ideen zu ihren Büchern?
Der Alltag reicht doch schon. Das kann eine interessante oder witzige Situation gewesen sein. Ich versuche immer, Geschichten zu schreiben, die sich von anderen unterscheiden –auf welche Art auch immer.

Ist eine Fortsetzung geplant?
Inwiefern? Ich möchte auf jeden Fall weiter schreiben, so denke ich, dass in Zukunft noch ein wenig zu erwarten ist.

Schreiben Sie Hauptberuflich oder als Hobby nebenbei?
Weder noch. Das Schreiben hauptberuflich zu betreiben, das können sich nur wenige Autoren erlauben. Für ein Hobby finde ich das Schreiben bei mir aber schon zu umfangreich. Sagen wir, ich bin eine nebenberufliche Autorin.

War es schwer einen Verlag zu finden?
Ja. Das war mir zu Anfang gar nicht so klar. Es gibt tausende Leute die Schreiben und sich um einen Platz im Verlagsprogramm bemühen. Jeder, der sich ernsthaft damit auseinandersetzt, merkt schnell, dass man ganz bestimmte Anforderungen erfüllen muss. Das fängt schon beim richtigen Anschreiben an. Absagen habe ich etliche kassiert, die meisten ohne Begründung. Aber aufgegeben habe ich nie.

Beschreiben Sie sich selber in 3–4 Sätzen
Mich? Ich bin verheiratet und Hausfrau. Wir haben drei Söhne und einen Hund. Ich bin ein typischer Waage-Mensch und mag es, wenn alles in ruhigen Bahnen verläuft. Trotzdem bringt mich wildes Durcheinander nicht gleich auf die Palme.

Was würden Sie als ihre herausstechenden Charaktereigenschaft sehen?
Schwierig zu beurteilen. Geduld, mühsam angelernt. Disziplin, ohne die geht es nicht. Zuverlässig, kreativ und sehr ehrgeizig.

Wo würden Sie am liebsten Leben und warum?
Ich fühle mich ganz wohl dort, wo ich lebe. Der Platz ist nicht so wichtig, mehr die Menschen um mich herum. Meine Familie.

Welchen Rat haben Sie für jemanden der selber schreiben möchte?
Einfach ausprobieren. Sehen, ob man es schafft, eine Geschichte bin zum Ende zu erzählen, ohne dass sie langweilig klingt. Unbedingt auf die Rechtschreibung achten und niemals aus dem Gedanken heraus schreiben, davon einmal leben zu können.

Wenn sie einen Tag in der Rolle irgendeiner Figur verbringen könnten welche wäre das?
Meine eigenen? Dann wäre ich gerne für einen Tag Cosimo, aus dem König der Vampire.
Eine fremde?Vishous, aus der Bruderschaft der Black Dagger.

Was für ein Gefühl ist es, das eigene Buch in Händen zu halten?
Unglaublich. Zu wissen, dass ich es geschaffen habe und nicht irgendein/e Autor/in, die ich nur vom Foto her kenne. Das Gefühl lässt auch nicht nach, besteht also nicht nur beim allerersten Buch.

Was erwarten sie von ihrer Zukunft als Autor/in ?
Erwarten? Das ist irgendwie das falsche Wort. Ich wünsche mir, Leser/innen mit meinen Geschichten begeistern zu können. Auch, dass ich von meinen eigenen „Arbeitsvorgaben“ nicht abweiche, mich nicht zu verbiegen, nur um etwas „massentaugliches“ zu schreiben.

 


18. März 2012

Autoreninterview mit Matthias Nawrat



Wollten Sie schon immer Autor/in werden?
Nein, ich habe zwar mit 14 zusammen mit einem Freund einen Roman angefangen und später auch immer wieder Schreibversuche gemacht, aber der Entschluss, wirklich vom Schreiben zu leben, kam erst, als ich neunzehn war und mit meinem Biologie-Studium begonnen habe.

Gab es eine Art Auslöser der Sie zum schreiben gebracht hat?
Vielleicht tatsächlich das Studium der Biologie, weil die Sprache der Naturwissenschaften so eine innere Abwehr in mir ausgelöst hat, ich wollte dieser objektivierenden Sprache eine subjektive Sprache entgegensetzen, aus dem Gefühl heraus, dass dieser materielle Ansatz der Naturwissenschaft nicht alles sein kann und dass die Wahrheit über den Menschen woanders liegt.

Haben Sie einen Autoren als Vorbild?
Einige: Max Frisch, Stanislaw Lem, Anton Tschechow, Ernest Hemingway, Wojciech Kuczok, Nabokov uvm.

Was sind Ihre Lieblingsbücher?
Zum Beispiel: Stiller von Frisch, Pnin von Nabokov, Lethargie von Kuczok, Frühstück bei Tiffany`s von Truman Capote

Welches Genre bevorzugen Sie als Leser?
Eigentlich egal, aber es muss ein bisschen ernsthaftere Literatur sein, nicht diese nach dem gleichen Muster gestrickten Thriller, Liebesromane oder Krimis, die es üblicherweise auf die Bestsellerlisten schaffen.

Was ist Ihre Lieblingsmusik?
Ich höre manchmal monatelang überhaupt keine Musik. Weil sie mich ablenkt, ich kann Musik nicht im Hintergrund hören, ich höre dann immer gleich ganz genau hin, welches Instrument was spielt, wie das Lied genau gemacht ist etc. Musikerkrankheit. Wenn ich dann mal eine Phase habe, in der ich selber Musik höre, dann meistens Jazz oder Rock

Haben Sie eine Art Ritual beim schreiben?
Ich fange oft mit einer Schreibübung an, bei der ich einfach drauf los schreibe, ohne dabei zu denken (Automatisches Schreiben)

Gab es bei Ihnen jemals Schreibblockaden und wenn ja was machen sie dagegen?
Ja, es gibt manchmal welche, aber ich beachte sie nicht, ich schreibe trotzdem fast jeden Tag, und irgendwann ist sie wieder weg. Ich habe glaube ich gelernt, dass Inspiration kommt und geht und dass man sie nicht erzwingen kann, aber man kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie kommt, in dem man jeden Tag schreibt. Und im Zweifelsfall schmeisst man zwanzig oder dreissig Seiten wieder weg, das macht mir nichts aus.

Woher nehmen sie die Ideen zu ihren Büchern?
Ich komme zufällig auf sie, beziehungsweise sie kommen auf mich, während ich schreibe. Ich folge diesen Zufällen dann und manchmal entwickeln sie sich ganz von alleine zu Texten. Die Sprache hat ein Eigenleben.

Ist eine Fortsetzung geplant?
Nein.

Schreiben Sie Hauptberuflich oder als Hobby nebenbei?
Hauptberuflich

War es scher einen Verlag zu finden?
Ich habe zehn Jahre gebraucht, aber zugegeben war auch vieles von meinen ersten Sachen ziemlicher Mist, im Nachhinein betrachtet. Jeder Autor hat seine eigene Entwicklungszeit und man ist nicht von Anfang an gut, handwerklich gesehen. Aber wenn man ein gutes Buch hat, dann ist es nicht mehr so schwer. Im Falle von „Wir zwei allein“ wollte es geich der erste Verlag drucken, dem ich es geschickt habe. Nur bis man soweit ist, ein gutes Buch geschrieben zu haben, das dauert eben seine Zeit. Bei manchen länger und bei manchen kürzer.

Beschreiben Sie sich selber in 3–4 Sätzen
Ich bin ziemlich melancholisch, manchmal verzweifle ich an der Welt und an mir selber, aber ich mache immer Witze darüber, wie fast alle Polen, Humor ist überhaupt das allerwichtigste. Ich bin ziemlich ehrlich, ich kann gar nicht unehrlich sein, ausserdem bin ich ziemlich gross und sitze gerne in Cafés herum. Ich bin unfähig dazu, ein geregeltes Leben zu führen, mit ein Grund dafür, dass ich Schriftsteller geworden bin, ich brauche die tägliche Freiheit, zu tun, was ich will. Allerdings bin ich süchtig nach Arbeit, ich muss jeden Tag schreiben und verzweifle, wenn ich an einem Tag nichts Gutes geschrieben habe.

Was würden Sie als ihre herausstechenste Charaktereigenschaft sehen?
Galgenhumor

Wo würden Sie am liebsten Leben und warum?
Ich will eine Wohnung in einer Grossstadt wie Berlin oder New York und ein Haus in der Pampa in Schweden oder irgendwo am Meer. Die Grossstadt ist wichtig für meine melancholischen Gehirnwindungen, die sich in den engen Strassenschluchten spiegeln. Das Haus in der Pampa für mein Bedürfnis nach Isolation.

Welchen Rat haben Sie für jemanden der selber schreiben möchte?
Das allerwichtigste ist es, immer und immer wieder zu schreiben, Hunderte von Seiten zu füllen, Schreiben ist wie alles andere eine Sache der Übung. Und das schlimmste ist eine Idee. Die Figuren und die Sprache müssen aus Dir sprechen, nicht Du aus den Figuren und aus der Sprache. Einfach losschreiben und das Vertrauen haben, dass die Geschichten dich abholen kommen. Fange erst an, analytisch zu denken, wenn du genug Material hast und lebende Figuren und so etwas wie eine geschichte. Zuvor schreibe mit der Bauchgrube.

Wenn sie einen Tag in der Rolle irgendeiner Figur verbringen könnten welche wäre das?
Puh, gute Frage. Vielleicht in der Rolle des Erzählers von Frühstück bei Tiffany`s, als Nachbar von Holly Golightly, die ich bezaubernd finde.

Was Für ein Gefühl ist es das eigene Buch in Händen zu halten?
Merkwürdig unreal. Man hat so eine komische Distanz zum Text, den man schon seit drei Monaten (zwischen Lektorat und Erscheinen) nicht gesehen hat, weil man längst an neuen Dingen schreibt. Aber auch schön. Weil man Jahre lang darauf hin gearbeitet hat.

Was erwarten sie von ihrer Zukunft als Autor/in
Ich würde gerne gerade genug Geld haben, um davon leben und schreiben zu können. Aber nicht viel mehr, weil Geld einen gemütlich und unfrei macht. Zu viel Geld sorgt für Übersättigung und Langeweile und das ist das Schlimmste.